Berichte
Eine Reise in die Lüneburger Heide, mit Besuch von Hamburg.
Vom 17. – 22. August
Es war keine große Reise und auch nicht besonders weit, aber schön war’s.
Sehr früh am Morgen ging es mit dem Bus Richtung Norden, 1. Zwischenstopp war der Vogelpark Walsrode.

Fünftausend Vögel aller Couleur und Größen kann man in dem schön angelegten Park besichtigen. In den Hallen findet man viele Arten aus fernen Ländern.
Schuhschnabelstorch Ein Kranichpaar
Nach ein paar Stunden Aufenthalt ging es weiter nach Lüneburg zu unserem Hotel.
Am nächsten Tag war ein Stadtrundgang durch Lüneburg angesagt, natürlich mit Führung.

Mittelalterliche Gasse in Lüneburg
Die Stadt bietet viel zu schauen, reichlich Grün zwischen den alten historischen Gebäuden. Nicht zuletzt den Hafen, von dem aus das gewonnene Salz aus den Salinen mit Schiffen abtransportiert wurde.

Hafen v. Lüneburg Das Rathaus
Speziell das Salz hat der Stadt den Reichtum beschert, der heute noch an den alten Häusern zu erkennen ist.
Am Nachmittag fuhren wir zur Besichtigung des Schiffshebewerks nach Scharnebeck, ein gigantischer Schiffsfahrstuhl der einen Höhenunterschied von 38 Metern bewältigen muss.

Das Schiffshebewerk Ein Trog mit Schiff
Am 3. Tag stand eine Rundfahrt durch die Lüneburger Heide, mit einer Kutschfahrt nach Undeloh einem kleinen alten Heidedorf auf dem Programm.

alter Hof in Undeloh Die Heide
Der nächste Tag war ein Tag der Moderne, Besichtigung der Autostadt Wolfsburg.
Laut Repräsentantin des VW- Konzerns ist das Gelände mindestens so groß wie Monaco.
Es ist eine moderne riesengroße Anlage mit etlichen Hallen und zwei Autotürmen, in denen pro Turm ca. 400 Autos parken und auf den Abtransport warten.

Die 2 Autotürme
Neben viel Technik ist die Autostadt noch mit schönen Grünanlagen und künstlichen Seen ausgestattet.
Das Empfangsgebäude Die Wasserspiele Hamburg war das nächste Ziel, natürlich mit einer ausgedehnten Stadt- und Hafenrundfahrt.
Speicherstadt, Stopp am Rathaus, Besichtigung des Doms, von den Hamburgern Michel genannt. Fahrt an der Elbe und der Alster entlang, das Alles bei schönem Wetter, herrlich.
Hamburg
Aber der Höhepunkt für diesen Nachmittag waren die Musicals:
,,Ich war noch niemals in New York“ oder ,,König der Löwen“.

Alle Landfrauen hatten viel Spaß beim Besuch dieser Veranstaltungen.
Bilder u. Text Ingrid Buchal
Leider war damit unsere kleine Reise schon am Ende, und am nächsten Tag ging es wieder nach Hause.
Bezirksfahrt
nach Eisenach mit Besichtigung der Wartburg.
21. Juli 2010
Die Landfrauen vom Bezirk Groß-Umstadt waren mal wieder
unterwegs. Mit 2 Bussen ging es durch Hessen und Thüringen, nach Eisenach.
Eisenach da denkt man zuerst an Martin Luther und die Wartburg, und genau das
war unser Ziel. Vormittags erst eine Stadtrundfahrt mit Stop am
Burschenschaftsdenkmal hoch über Eisenach, und nachmittags die
Wartburg das war unser Programm. Die Stadt ist umgeben von grünen Hügeln, wie man auf den Bildern sehen kann.
Anschließend hatten wir noch einen Stadtrundgang zu den
Häusern wo Männer der Deutschen Geschichte geboren wurden, und gelebt haben. Zum
Martin-Luther-Haus, und zum Geburtshaus von Johann Sebastian Bach. Auch Goethe
war sehr gern in Eisenach zu Gast.
Nach der Mittagspause fuhren die Landfrauen zur Besichtigung
der Wartburg, einer monumentalen Burganlage auf dem Hügel über der Stadt. Ein
paar Damen haben das Bach-Museum besichtigt, und sogar Kostproben der Bachchen
Musik an original Instrumenten genossen.
Eisenach ist eine schöne historische Stadt, die im Laufe der
Zeit schon einige bedeutende Männer der Deutschen Geschichte beherbergt hat.
Thüringen besonders Eisenach ist immer einen Besuch
wert.

Die Wartburg in der Ferne Der Blick auf Eisenach

Die halbe Mannschaft Das Stadtschloß

Der Marktplatz Brunnen und Marktplatz
Text u. Bilder Ingrid Buchal
Dankefahrt Marburg an der Lahn - Bad Endbach
Freitag, 28. Mai 2010
Die alljährliche Dankefahrt gibt dem Bezirksverein
Groß-Umstadt die Möglichkeit sich auf diesem Weg für
das Engagement und die geleistete Arbeit in den einzelnen
Ortsvereinen zu bedanken. Die Damen in den Vorständen der Ortsvereine
haben das
ganze Jahr damit zu tun ihren Mitgliedern ein abwechslungsreiches, und
interessantes Programm zu bieten. Es ist nicht immer leicht jeden
Geschmack zu treffen,
und Alle unter einen Hut zu bringen. Mit dieser Veranstaltung wird den
Damen der Vorstände für ihre Tätigkeit gedankt.
Dieses Jahr führte
uns die Fahrt nach Marburg, einer kleinen alten Universitätsstadt im
Norden von
Hessen gelegen.
Eine Stadtführung von ca. 2 Stunden führte durch
die
Unter-und Oberstadt, die natürlich einen ausführlichen Besuch in der
Elisabeth-Kirche
beinhaltete.
Hier kurz was über Elisabeth: Elisabeth von
Thüringen kam
schon mit 6 Jahren als ungarische Prinzessin nach Hessen und wurde
zusammen mit
ihrem späteren Gatten in Marburg erzogen. Aus ihr wurde eine Wohltäterin
der
Kranken und Armen. Sie gründete ein Krankenhaus, und nach dem frühen
Tode ihres
Mannes hat sie sich ganz der Krankenpflege gewidmet. Schon mit 24 Jahren
verstarb Elisabeth, und wurde nach einigen Jahren sogar heilig
gesprochen. Spuren der Geschichte von Elisabeth kann man
überall in
Marburg finden, eine schöne alte Universitätsstadt mit wunderbaren
Fachwerk-Häusern, die wieder schön hergerichtet wurden.
Eine Straße in die Unterstadt
Bei der Stadtführung
Die Damen beim Kaffee und noch mehr Kaffeetrinker
Nach der Mittagspause die jeder selbst gestalten
konnte ging
es dann um 13.45 Uhr weiter nach Bad Endbach zu Frau Koischwitz, die
viele von
uns schon beim Landfrauentag 2009 in Langstadt
erlebt hatten.
In ihrem Atelier hat sie uns erst
mal mit Kaffee und Kuchen empfangen. An schön gedeckten
Tischen umgeben von ihren Bildern haben wir es uns schmecken lassen.
Anschließend
hat sie uns mit Geschichten und Gedichten aus ihrem reichhaltigen
Programm
unterhalten. Sie war wie letztes Jahr in Langstadt ,, wieder gut drauf ’’, so sagt
man doch heute. Diese Frau mit ihrem Temperament hat uns einen lustigen
Nachmittag beschert, nach der Devise:
Lachen ist gesund.
Frau Koischwitz in Aktion
Text u. Bilder Ingrid Buchal
Um 17.30 Uhr ging es wieder zurück in unsere Heimat
nach
Südhessen.
Ich denke es war ein schöner Tag, und ein nettes Danke
Landfrauentag 2010
Donnerstag, 18. März 2010
Schützenhaus Lengfeld
Es war ein herrlicher Frühlingstag als die Landfrauen des Bezirks Groß-Umstadt ihren Tag feierten. Der gastgebende Verein war diesmal Lengfeld, und das Schützenhaus war mit Frühlingsblumen schön geschmückt.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung sang uns eine junge Künstlerin ( Laura Zulauf ) zwei Lieder zur Begrüßung. Frau Schwarz die Vorsitzende des Lengfelder Vereins hat die Gäste und Landfrauen aufs herzlichste willkommen geheißen.
Hier die Namen der Ehrengäste die ebenfalls eine kurze Rede gehalten hatten:
Herr Landrat Klaus Peter Schellhaas
Herr Ohlemüller, Bürgermeister von Lengfeld
Frau Brigitte Tkalec vom Landfrauenverband Hessen
Frau Brigitte Hartwig vom Frauenbüro
Frau Metzler, Sparkasse Groß-Umstadt
Herr Markus Krimm, Volksbank,
und noch einige mehr.
Die Gastrednerin bei unserem Landfrauentag war Frau Marieluise Bierbaum extra aus Bremen angereist. Die ehemalige Lehrerin und Pastorenfrau hielt einen Vortrag über die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern, eine spannende Geschichte. Sie sprach über Phasen aus dem Leben einer Mutter, und gegengleich aus der Sicht der Tochter. Es ging auch über das Thema loslassen, das uns wohl unser ganzes Leben begleitet.
Das Fazit dieses lebensnahen und interessanten Vortrages war, auf den Punkt gebracht ,, Leben und Leben lassen’’.
Drei Ehrungen an verdiente und langjährige aktive Mitglieder des Bezirks wurden von Frau Tkalec und Frau Wunderlich der 1. Vorsitzenden vorgenommen.
1. Frau Irmtraud Kühnle, ehemalige 1.Vorsitzende des Bezirks Groß-Umstadt für ihre Engagement
2. Frau Ilse Lutz-Däschner für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit im Vorstand
3. Frau Else Neumann aus Altheim für 50 Jahre Landfrau
Den Abschluss bildete eine wunderschöne Tanzdarbietung der Gastgeber, es war ein Wiener–Walzer getanzt in historischen Kostümen.

Der Landrat Frau Zulauf ( Sängerin)
Frau Marieluise Bierbaum ( Referentin) Fr. Tkalec, Fr. Wunderlich, Fr. Kühnle, Fr. Lutz-Däschner,
Fr. Barth.
Fr. Wunderlich, Fr. Neumann, Fr. Barth Fr. Schwarz (Lengfeld), Fr. Wunderlich

Die Lengfelder Walzer-Damen
Ein großes Dankeschön an Alle die dieses Fest so schön gestaltet haben.
Text u. Bilder Ingrid Buchal
Vorweihnachtliche Lesung im Pfälzer-Schloss.
25. November 2009
Alle Jahre wieder treffen sich die Landfrauen des Bezirks Groß-Umstadt im Pfälzer-Schloss zu einer weihnachtlichen Veranstaltung.
Nach musikalischen Darbietungen in den letzten Jahren war dieses Jahr Herr Gerd Grein vom Otzberg unser Gast. Er hat uns heitere und besinnliche Geschichten vorgetragen, über den Weihnachtsmarkt in Lengfeld vor über 100 Jahren, vom Quetschemännche auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, und vom ,,Emil und seim Baldin“.
Seine Geschichten und Gedichte hat er natürlich auch im Odenwälder Dialekt erzählt.
Die 160 Stühle die wir hingestellt hatten waren alle besetzt, also es war ein gelungener Abend, und eine schöne Gelegenheit sich wieder einmal zu Treffen.
Text und Bild Ingrid Buchal
Die Landfrauen des Bezirks Groß-Umstadt hatten dieses Jahr eine ganz besondere Reise geplant. Eine 8 Länder-Kreuzfahrt auf der Ostsee, nach Schweden (Stockholm), nach Finnland (Helsinki), Russland ( St. Petersburg), dann Estland (Tallinn), nach Lettland (Riga), nach Litauen (Klaipeda), anschließend nach Polen ( Danzig), und zum Schluss nach Dänemark ( auf die Insel Bornholm).
Zusammen 48 Landfrauen, einige mit Partnern, und ein paar Gäste nahmen an dieser Reise teil. Mit dem Bus ging es nach Kiel, nun lag sie dort im Hafen, der Traum in weiß die „Costa Magica“. Ein ital. Kreuzfahrt-Schiff mit insgesamt 14 Decks, etlichen Restaurants, Bars, einem großen Theater, Schwimmbädern, einem Sportplatz und selbstverständlich einem Shopping-Center. 1358 Kabinen mit ca. 2500 Gästen, und mehr als 1000 guten Geistern die für das Wohl der Gäste sorgten.
Der 1. Ausflug führte nach Stockholm zu einer Stadtrundfahrt, wo das Vaasa-Museum besichtigt wurde, und dann zum Stadthaus wo die jährliche Verleihung des Nobelpreises stattfindet. In Finnland gingen wir von Bord um uns Helsinki und seine vielen schönen Jugendstil-Villen anzuschauen.
Dann kam St. Petersburg, dort konnten wir wählen welche Besonderheit aus der Zarenzeit wir uns anschauen wollten. Eine Rundfahrt auf der Newa das war eine tolle Tour, quer durch St. Petersburg auf seinen vielen Kanälen, die wunderschönen alten Häuser und Paläste anzuschauen, einfach herrlich.
Am 2. Tag habe ich mich für Peterhof entschieden, den Palast außerhalb von Petersburg den Peter der Große erbauen ließ. Mit seinem wunderschönen Garten und den Wasserkaskaden, das große Schloss und die prunkvollen Räume, es war traumhaft.
Tallinn die Hauptstadt von Estland war der nächste Punkt auf der Reise. Eine mittelalterliche Stadt mit z. Teil noch gut erhaltener Stadtmauer, und zahlreichen Türmen aus dieser Zeit. Daran schloss sich der Besuch eines Museums-Dorfes, wo uns eine Gruppe Jugendlicher einheimische Trachten und Tänze vorgeführt haben.
Lettland mit seiner Hauptstadt Riga war am 8. Tag das Ziel. Bei einer Stadtführung konnten wir den ehemaligen Reichtum der Stadt mit seinen wunderschönen alten Häusern bewundern.
Am darauffolgenden Tag hatten wir einen Ausflug in die Natur. Es ging mit einer Fähre über das Kurische -Haff zur Kurischen –Nehrung. Bei Nidden gab es riesengroße Wanderdünen zu besichtigen, die im Laufe der Jahrhunderte schon mehr als 5 Dörfer unter sich begraben haben. Und natürlich Bernstein, überall in den Souvenirläden, Schmuckgeschäften und in den Buden am Straßenrand. Bernstein wohin das Auge schaut. Bei diesem Riesenangebot mussten die Landfrauen natürlich zuschlagen, und kauften ohne Ende. Manche wollten sich gar ein Bernsteinzimmer einrichten.
Danzig, diese imposante Stadt im heutigen Polen mit ihren vielen Jugendstil-Häusern, dem goldenen Tor, dieser Besuch hatte sich auf alle Fälle gelohnt. Die Marienburg nahe Danzig eine der größten Backstein-Burgen der Kreuzritter war ebenfalls einen Besuch wert.
Der letzte Tag war Bornholm gewidmet, dieser kleinen Insel in der Ostsee. Mit Booten ging es an Land. Eine schöne gemütliche Ferien-Insel mit der größten Burgruine im nördlichen Europa.
Am nächsten Morgen waren die Landfrauen wieder in Kiel angekommen und gingen an Land. Es war eine einmalige Reise mit vielen wunderschönen Stops, und noch mehr Eindrücken die man unterwegs gesammelt hat.
Die Reise war ein besonderes Ereignis, und wird den Reisenden noch lange in Erinnerung bleiben.
Costa Magica Stockholm
Helsinki St. Petersburg, Fahrt auf der Newa
St. Petersburg, Peterhof Tallinn
Riga Kurische Nehrung, Dünen bei Nidden
Danzig Bornholm
Das Schiff Die ganze Truppe
Text u. Bilder Ingrid Buchal